Geschrieben von Maggus Kategorie: Ein Leben in Wacken
Veröffentlicht am 05. November 2011 Zugriffe: 150
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Die nachfolgende Geschichte soll euch zum einem einen Überblick über Wacken liefern und welche Vorbereitungen getroffen werden müssen. Das einzige, was an dieser Geschichte wahr ist, sind die Erzählungen zu den Auftritten. Der Rest ist frei erfunden und soll bitte nicht für bare Münze genommen werden. Nun aber viel Spaß mit dieser Geschichte, welche in sieben Kapiteln erzählt wird. 


Bisherige Kapitel:

Kapitel 1: http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/ein-leben-in-wacken/40-ein-leben-in-wacken-kapitel-1

Kapitel 2: http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/ein-leben-in-wacken/39-ein-leben-in-wacken-kapitel-2

Kapitel 3 Teil 1: http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/ein-leben-in-wacken/38-ein-leben-in-wacken-kapitel-3-teil-1

Kapitel 3 Teil 2: http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/ein-leben-in-wacken/37-ein-leben-in-wacken-kapitel-3-teil-2

Kapitel 4 Teil 1: http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/ein-leben-in-wacken/36-ein-leben-in-wacken-kapitel-4-teil-1

Kapitel 4 Teil 2: http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/ein-leben-in-wacken/35-ein-leben-in-wacken-kapitel-4-teil-2

Kapitel 5 Teil 1: http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/ein-leben-in-wacken/273-ein-leben-in-wacken-kapitel-5-teil-1

 


Hier nun also Kapitel 5 Teil 2: Der dritte Tag in Wacken

Adam freute sich bereits wie ein Schnitzel auf den Abend. Folglich hatte er Hunger auf Schnitzel. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Bekanntermaßen gibt es in Wacken zwar leckeres Essen, aber eben keine Schnitzel. Folglich wollte er erneut einkaufen gehen und suchte für dieses Vorhaben Mitstreiter. Leider fand er niemanden, da seine Freundin Eva noch ein wenig lesen wollte und der Rest der Truppe noch im Koma lag. Also kaufte er sich ein Steakbrötchen und genoss ein faires Match Flanky Ball. Bei diesem Spiel geht es darum, gut zu zielen und zu treffen und noch besser schnell trinken zu können. Einen Schiedsrichter gab es bei diesem Match nicht und folglich wurden Meinungsverschiedenheiten auf die gute, alte und faire Art und Weise geklärt: durch die Macht der Faust. 

Das Spiel dauerte keine 5 Minuten, da entbrannte auch schon ein großer Kampf. Dies hatte zur Folge, dass René und Clive sich von ihrer Duschschlägerei entfernten und lieber hier weiterkämpften. Um der größeren Gefahr Rechenschaft zu zollen, organisierten sie bei einem seriös aussehenden Mann mit Rastalocken ein paar Feuerwerkskörper aus der Ukraine. Schnell war klar, dass größere Feuerkraft notwendig war und so wurde das so genannte BG36 erfunden. Dieses improvisierte Sturmgewehr aus Bierdosen war zwar nicht sonderlich zielgenau, sorgte aber für den notwendigen Respekt unter den beiden Streitparteien. Daher legten sie ihren Disput über die Regeln von Flanky Ball bei und unterwarfen sich ihren neuen Herrschen René und Clive, die sofort nach der Krönungszeremonie anfingen, ihr Land zu befestigen und eine Armee aufzubauen.

Adam hatte Glück, dass er zur Zeit des Staatsstreiches sich innerhalb der Landesgrenzen befand und so bekam er ohne Murren einen neuen Ausweiß, der an seinen Facebook-Account gekoppelt war. Damit wusste die Welt ab sofort, was er wann und wie oft machte. Nicht, dass das ein Unterschied zu vorher wäre, aber jetzt war es für jeden Bürger Pflicht.

Während Clive und René noch über die zukünftige Staatsform und die Art der Unterjochung der Nachbahrländer diskutierten, sammelte Adam den Rest der Truppe ein und sie wanderten Richtung der großen Bühnen. Das heutige Abendgebet war dreigeteilt und den Auftakt machte Judas Priest. Bekanntermaßen gibt es die Band schon das eine oder andere Jahr und folglih mangelte es nicht an musikalischer Abwechslung. Aus nahezu jedem Album wurde mindestens ein Song gespielt und der Sound war umwerfend. Irritiert wurde Adam jedoch von einer Asiatin, die mit samt ihrem kleinen Kind auf dem Vorplatz kampierte und gerade anfangen wollte zu kochen. Da sie bemerkte, dass Judas Priest ein wenig zu laut für Kinderohren sein könnte, organisierte sie von dem netten Rastamann von vorhin ein paar Ohrenschützer und setzte sie ihrer Tochter auf. So konnte das Kind weiter in Ruhe mit ihrem NintendoDS spielen und sich auf das baldige Essen freuen. Das Konzert an sich war zwar sehr gut, verlief aber ohne echte Höhepunkte. Hätte man extra für Judas Priest eine Karte für ein Konzert gekauft, man wäre wahrscheinlich enttäuscht gewesen. Oder eben auch nicht, denn die Band klingt live einfach super und so kam es, dass Stimmung großartig war und alle Fans die 90 Minütige Show genossen.

Nach dem Konzert stand ein wenig Ruhe auf dem Programm und so wurde eine Runde Erdbeerbier geordert. Sprich: 10 Bier für jeden. Leichtgläubig wie Adam nun einmal war, bezahlte er alles, da ihm versichert wurde, er bekäme alles zurück. Und warum sollten ihn seine Freunde anlügen?

Angeheitert ging es zurück zum Gebetsplatz. Dort sollten nun Airbourne und Apocalyptica sprechen und die Massen begeistern. Da die Gruppe eher von letzteren war, erkämpften sie sich während dem Knzert von airbourne auf der Nachbahrsbühne einen guten Platz knappe 2 Meter vor der Absperrung. Das Konzert von Airbourne verliefs, wie schon das von Judas Priest ohne nennenswerte Überraschung, jedoch ist es immer wieder erstaunlich, wie flink der Sänger die riesige Bühne empor klettert und oben einfach weiterspielt und singt. Das ist großes Kino.

Dann war es so weit: Apocalyptica betraten die Bühne. Zwar nicht so, wie man sie aus ihrer Anfangszeit kennt, da es jetzt nur noch drei anstatt vier Celli sind und ab und an auch gesungen wird, jedoch begeisterten sie durch eine tolle Bühnenshow und eine gute Auswahl an Liedern. Man merkte während jeder Sekunde des Konzertes, wie sehr sich die Band freute hier spielen zu dürfen und wer sehr sie es mochten, dass die Fans begeistert waren. Zwar mussten sie den Zeitplan einhalten und das Konzert nach nur zwei Zugaben planmäßig beenden, jedoch ging keiner an diesem Abend nach Hause und fragte sich, warum er so lange aufgeblieben war.

Für Adam ging damit ein langer Tag zu Ende und so freute er sich, seine Freundin, die schon lange Richtung Bett gegangen war, wieder zu sehen und sich an sie knuddeln zu können. Als er jedoch die Wohnung betrat, starrte ihn eine hässlich, entstellte Fratze an, die schrill aufschrie und davon lief. Adam, der sich zwar wunderte, aber zu müde zum nachdenken war, legte sich hin und schlief ein. Wahrscheinlich wurde er einfach nur langsam aber sicher verrückt.

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