Geschrieben von Maggus Kategorie: Konzert-Kritiken
Veröffentlicht am 06. Februar 2011 Zugriffe: 142
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Ich weiß, es ist ein wenig her, dass das Konzert stattgefunden hat, aber ich kam bisher einfach nicht dazu, über diese grandiose Musikereignis zu schreiben.

Wie ihr alle wisst, bin ich eigentlich kein allzu großer Fan von Klassik-Musik. Das liegt nicht unbedingt an der Musik an sich, da ich ein gutes Orchester sehr zu schätzen weiß und ein exzellentes Orchester sogar verehre, sondern eher daran, dass man bei Klassik-Konzerten nur einen Interpreten hat und seien wir ehrlich: Ein Beethoven Stück klingt wie das andere. Dafür werden mich zwar jetzt echte Klassik-Fans in der Luft zerfetzen, aber meiner Meinung nach ist es nun einmal so. Daher war ich schon immer der Meinung, dass man doch mal so etwas wie die BravoHits nur für Klassik machen sollte. Also ein bunter Mix durch die großen Künstler und ihre Werke und das Live aufführen.

Im Kleinen und eher mit Film-Musik, denn mit Klassik, gibt es das nun schon seit vier Jahren. Das Ganze nennt sich dann Magic of Movie IV. Und wie es sich für gute Film-Musik gehört, wird diese oft für Orchester geschrieben. Genau das Richtige, um darauf die Philharmonie Merck loszulassen.

Diese routiniert spielenden Leute sind einfach die Richtigen, wenn es um handgemachte Orchester-Musik geht. So hat man auch sofort die Bilder der jeweiligen Filme vor Augen, wenn man die Musik zu Der weiße Hai, Hook, Superman, Disney's Fantasia (Goethes Zauberlehrling), Indiana Jones, Jurrassic Park, Raumschiff Enterprise, Krieg der Sterne (Star Wars), Evita (Ausnahmsweise ein Musical), Fluch der Karibik und Mission Impossible hört. Zudem spielten sie noch die Musik aus Titanic. Hierbei sang der Moderator Juri, bekannt aus dem Kika und anderen Sendern, sogar einen Teil des Titelsongs und ich muss sagen: Hut ab! Der Kerl kann singen.

Und endlich bekam dieses Musikhighlight auch die Würdigung die es verdient: das Konzert wurde aufgezeichnet. Zwar noch nicht für eine DVD oder gar BluRay, aber eine klassiche CD hat ja auch ihren Reiz.

Wie gesagt, es war ein hammer Konzert und ich gehe auf jeden Fall nächstes Jahr wieder ins Staatstheater Darmstadt, wenn es heißt: Magic of Movie V.

Kleines Kuriosum am Rande: Leider gibt es auch bei solchen reinen Kulturveranstaltungen irgendwelche Menschen, die meinen, sie müssten nur nörgeln. Da war zum Beispiel der Kerl hinter mir, der beim Einspielen der Instrumente anmerkte, dass es ziemlich viel Disharmonien gibt und er doch hofft, dass nur der erste Song so schlecht.

Wieder andere beschwerten sich, dass es, von Juris Einlage einmal abgesehen, keinen Gesang gab. Genau, dann bringt man da noch einen ganzen Chor neben dem Orchester auf die Bühne. Und die stehen dann 90% der Zeit nur herum, weil Film-Musik nun einmal fast nie Gesang hat. Diese soll ja bekanntlich begleiten und nicht ablenken.

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