Geschrieben von Benny Kategorie: Konzert-Kritiken
Veröffentlicht am 30. Januar 2011 Zugriffe: 145
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Da euer ExHabscher vor kurzem sein erstes Vierteljahundert bestritten hat, gabs natürlich Grund zu feiern. Und dazu gabs dann als besonderes Geschenk Karten für Echoes in Bensheim von Das Wort für mich. Also gibts jez für euch eine neue Konzertkritik, da euer ExHabscher aber so faul ist gab er die würdenvolle Aufgabe des Blogschreibens kurzerhand an Das Wort weiter!

Nur soviel noch von mir, es war mein erstes Sitzplatzkonzert! Was sich aber als ein wenig blöd rausstellt, da wir zu 3 waren und es freie Platzwahl gab, konnten wir nicht zu 3 nebeneinander sitzen! Da ich das Glück hatte neben einem Einzelkind zu sitzen was wahrscheinlich schon von Klein auf alles in den Hintern geblasen bekommen hat! Den auf unsere Frage ob er ein Platz aufrücken könne damit wir nebeneinander sitzen können, antwortete er nur: Nein das möchte ich nicht weil diesen Platz habe ich mir schließlich extra ausgesucht, damit ich den perfekten Blick auf die Bühne habe. Es ging um einen Platz nach links! Naja Vollpfosten wirds halt immer geben!

Aber nun kommen wir zum eigentlichem, ich übergebe *würg* nun an Das Wort!

Das Wort meint…

…zum ECHOES Konzert am 28. Januar 2011 in Bensheim:

Als eingefleischter Pink Floyd Fan seit den frühen 70érn fiel es mir nicht leicht einer Coverband meine Aufmerksamkeit zu schenken. Perfektion und Gigantomanie waren mein ständiger Begleiter an den Bühnen Europas. Da das Original langsam ausstirbt und Konserven auf Dauer Blähungen verursachen, probierte ich zusammen mit dem Exhabscher diese Alternative. Die Veranstaltung in Bensheim bot ca. 250 Sitzplätze, die alle belegt waren. Das Publikum bewegte sich zwischen 25 und 60 Jahren. Wie sich herausstellte eine gute Mischung. Während der ersten Songs hatte ich noch ein flaues Gefühl im Magen – was aber nicht an der Band lag. Irgendwann akzeptierten auch meine Innereien die Darbietung und so etwas wie Zufriedenheit durchströmte mich. Die Band – wie auch das Publikum - wurden langsam aber sicher warm und Stimmung breitete sich aus. Auf eine Aufzählung der einzelnen Songs will ich verzichten. Die Mischung war gut und stellenweise überraschend. Es wurden Songs gespielt, die eigentlich als nicht Live tauglich gelten aber trotzdem gut rüberkamen. Auch besitzt die Band genug Selbstbewusstsein eigene Konzepte in die Musik einfließen zu lassen. Wer ein Plagiat erwartete wurde klar enttäuscht. Die Musiker besitzen eine hohe Sensibilität für das Werk von Pink Floyd, erstarren aber nicht vor Ehrfurcht. Einige gespielte Songs stellen Weiterentwicklungen dar, um die Floyd sich so nicht gekümmert hat. Ein paar dieser Stücke waren besser als das Original. Mittlerweile wurde aus Zufriedenheit Begeisterung. ECHOES hatte es geschafft, den Funken überspringen zu lassen. Hervorzuheben ist der Leadgitarrist, der scheinbar harmlos daherkommt und in der Lage ist, förmlich an der Fender zu explodieren. Der Mann kann was. Ein sehr schwieriger Part bei Floyd sind die Saxophon Passagen. Der darbietende Künstler war auf jeden Fall vom Jenseits geschickt. Stellenweise überirdisch gut. Der Rest der 5 köpfigen Band lieferte ein anständiges Handwerk ab. Auch die 2 Leute an der Technik waren wach. Der Sound war der „Halle“ entsprechend sehr ausgewogen und nicht zu laut. Es wurde Wert auf gute Akustik mit brauchbarer Dynamik gelegt.

FAZIT:

Ich habe für 25€ ein 3 stündiges (0,5h Pause) Konzert erlebt was mir gut getan hat. Der Anfahrtsweg von 70km hat seine Rechtfertigung gefunden. ECHOES hat Freude an dieser Art von Musik und reflektiert gut mit dem Publikum.

Ich werde wieder hingehen

Nun nochmal was dazu von mir, es war ein Hammer abend und ich werde auch wieder hingehn!

Vielen Dank an Das Wort fürs Blogschreiben!

In diesem Sinne

greetz DeExHabscher

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