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"The Sun will never Rise Again - Band 1":
Willkommen zu einer erneut neuen Kategorie: den Konzertkritiken. Den Anfang macht das Linkin Park Konzert in der Frankfurter Festhalle, bei dem Benny und ich waren. Abolut euphorisch bestellten wir irgendwann im Sommer die Karten und freuten uns riesig, dass wir endlich eine unserer Lieblingsbands live sehen konnten. Diese Vorfreude wich nach und nach. Dies war durch mehrere Faktoren begründet. Zum Einen die Angst, sie könnten Lieder aus Minutes to Midnight spielen oder die alten Songs ignorieren. Im Oktober kam dann der Schock, der uns fast überlegen ließ, gar nicht erst hinzugehen: A Thousands Suns. Eines der schlechtesten Alben aller Zeiten war geboren. Ohne den typischen Sound der Band. Lieder bei denen Gitarist und Drummer Pause machen und zu guter Letzt kein Gegröhle. Linkin Park zeichnete sich dadurch aus, dass Kritik laut und hart vorgetragen wurde. Dies war nun also weg. Nicht die besten Voraussetzungen, um Fans der ersten Stunde auf einem Konzert zu begeistern.
Dann war der Termin endlich gekommen und einer von unserer Truppe wurde krank. Alle anderen dachten, wir werden die Karte locker los. 70 € Einkaufspreis, sollten 100 € oder zumindest der Einkaufspreis drin sein. Pustekuchen. Natürlich gab es die typischen Kartenhehler, aber zusätzlich wollten rund 50 andere Menschen ihre Karten loswerden. Letzten Endes bekamen wir 30€ für die Karte, die uns ein Hehler abkaufte. Dies hätte uns bereits als Warnung dienen sollen und schleunigst den Rest auch noch verticken. Unbelehrbar jedoch betraten wir die Festhalle dennoch und wurden gleich von einer der mießesten Vorbands aller Zeiten begrüßt. Schlechter Tontechniker, miese Riffs, unverständlicher Sänger. So bereitet man die Stimmung auf ein großes Konzert vor. Oder ruiniert sie gleich, sodass die Fans nicht mehr ganz so sehr enttäuscht sind.
Irgendwann tauchten unsere "Helden" dann auf und finden an zu spielen. Zumindest ihr Tontechniker war in Ordnung, so dass nur die Akustik der Festhalle störte. Das Problem war jedoch, dass man an der Ausstattung sparte und einfach keine Leinwände oder TFTs aufstellte, damit man auch hinten etwas von der Bühnenshow, so man sie denn überhaupt so nennen darf, sehen kann. Nebenbei erwähnt, gab es nur schlechtes Bier. Die Langeweile trieb mich sogar so weit, dass ich, anfing auf Facebook zu posten und damit Bennys Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen und dafür zu sorgen, dass er mich hier diffamierte. Naja, wenigstens Aufmerksamkeit. Was anderes machen diese ganzen Verhaltensgestörten bei RTL ja auch nicht.
Zum Konzert selbst: Glücklicherweise haben Linkin Park tatsächlich bemerkt, wie schlecht ihr aktuelles Album eigentlich ist. Denn sie spielten nicht alle Lieder und das auf der Tour zu ihrem neuen Album. Sagt genug aus, oder? Das Blöde war nur, dass die neuen Lieder jedwede Stimmung im Keim erstickten. Denn alles was an Stimmung durch alte Lieder aufgebaut wurde, wurde sofort wieder zerstört. Klasse gemacht. Die Krönung war jedoch, dass irgendwann die Band kurz verschwand, gleich wieder auf die Bühne traten, zwei Lieder spielten und ohne jeden Kommentar sofort verschwanden, während die Techniker und Roadies die Bühne abbauten. Also nichts mit Zugabe und zumindest einem Tschüss.
Fazit: So vergrault man Fans und gewinnt keine. Ich werde definitiv mir nie wieder auch nur ein Konzert ansehen, bei dem Linkin Park spielen könnte. Denn so viel Geld habe ich nun nicht, um es mit zwei Händen aus dem Fenster zu werfen.