Folge 002:
Folge 003:
Kinofilmkritik zu Sherlock Holmes 2 eingetroffen:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogkino/306-sherlock-holmes-2
Endlich ein neuer, klassicher Blog vom Maggus:
http://www.maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsmaggus/277-kaufen-sie-deo
Zeit für eine neue Kategorie aus der Welt der Blogs.
Anlass dazu war unser gestriger Kinobesuch zwecks eines Films namens Skyline. Zuerst einmal die grobe Handlung, so fern denn eine zu finden ist. Aliens oder irgendetwas von Menschen erschaffene, so genau ist das nicht feststellbar, warum erkläre ich später, senden blaue Lichtteile aus, die Menschen anziehen und machen anschließend den Rest der Erde dem Erdboden gleich. Fokus des ganzen ist eine mehr oder weniger unsympathische Gruppe Mit-Zwanziger oder Anfang Dreisiger, die versuchen in dem Chaos zu überleben.
Kommen wir also zu den harten Fakten:
Bei der imdb bekam der Film aktuell eine 4,6, was uns eigentlich als Warnung hätte dienen sollen. Klar, man darf von einem SciFi-Film der nur 10 Mio gekostet hat nicht so viel erwarten, wenn man dem Trailer folgend einen Actionfilm erwartet. Zudem hatten wir während des Schauens auch das Gefühl, dass der Film darauf niemals ausgelegt war. Die begrenzen Schauplätze, die wenigen Charaktere und beinahe keine Erklärungen zu den Wesen, die die Erde angreifen, lässt eher auf einen Charakterfilm als auf ein Action-Epos schließen. Doch auch hier versagt der Film auf ganzer Linie. Die Schauspieler sind mies und die Charaktere nervend bis uninteressant. Es wird zwar durch diverse Schreie der Angst gezeigt, dass man offensichtlich mitleiden soll, aber wollen tut man das nicht, da man die Figur noch nicht einmal richtig kennengelernt hat, so schnell stirbt sie auch schon wieder.
Bleiben also noch die Angreifer. Wie gesagt, wir sind uns nicht sicher ob es Aliens oder von Menschen erschaffene Wesen sind. Der Beschreibungstext der Produzenten spricht zwar von Außerirdischen, dagegen spricht allerdings, dass die Viecher Menschenhirne sammeln, um ihre schon vorhanden Menschenhirne zu ersetzten und weitere Wesen aus der Retorte zu stampfen. Zudem wird zwar gezeigt, dass die Biester nahezu unsterblich sind und selbst Atombomben ihre Kreuzer nur kurzzeitig außer Gefecht setzten, doch warum dies gezeigt wird, bleibt uns der Film schuldig. Es ist schlicht für die Handlung nicht wichtig. Vielleicht sollte damit die auswegslose Situation gezeigt werden. Nur da einem die Figuren scheiß egal sind, bringt die Szene nun einmal nichts. Kommen wir also zu den Effekten. Ich mache es kurz: Für 10 Mio Dollar ganz gut, dennoch bleibt der fade Beigeschmack, dass gänzliches Verzichten auf jedwede Effekte dem Film besser getan hätte.
Fazit:
Schlechter Film, der zwar einer interessanten Grundidee folgt, diese aber konsequent durch mieses Drehbuch, schlechte Schauspieler samt Charakteren absolut in den Sand setzt. Zudem hat der Film ein großes Problem. Er dauert 90 Minuten in denen nichts passiert und als dann endlich etwas geschieht, nämlich das grottenschlechte Ende, hört dem Film einfach auf. Als Vorgeschichte, erzählt in 15 Minuten, für einen monumentalen 3-Teiler ala Herr der Ringe, sicherlich zu gebrauchen, aber als eigenständiger Film, der offensichtlich den Wunsch hat, eine Studie über das Verhalten von Menschen in auswegslosen Situationen zu fungieren, ist er nicht zu gebrauchen.