zum Film inTime:
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Gestern nahmen meine Eltern mich einmal mehr ins Gebet, dass ich doch heute schön pünktlich Richtung Uni-Klausur fahren solle, denn die Matheleute würden ja nicht warten. Zumindest nicht auf mich. Nicht einverstanden waren sie nämlich mit meiner Art der Zeitplanung. Eine Stunde Fahrt einplanen für reale 20 Minuten wären viel zu wenig, denn unterwegs könnte ja ein Meteoritenschauer die Schnellstraße verwüsten und dabei zwar mein Auto verschonen, mir dennoch viel Zeit nehmen, sodass ich zu spät käme. Mein Einwand, dass wenn ich zu spät käme es scheiß egal wäre, da Türe zu, wurde gänzlich überhört. Leicht beruhigt waren sie hingegen, als ich sagte, dass die Wahrscheinlichkeit einer zerstörten Straße und gleichzeitig heilem Auto doch sehr gering wäre. Wie dem auch sei. Meine Eltern waren aus dem Zimmer und meine Freundin, sie ist katholisch, meinte, warum ich denn nicht einfach lügen würde, fiele ja eh keinem auf. Das erinnerte mich doch sehr an die katholische Kirche. Jahrhunderte lang haben sie immer eine Antwort parat gehabt und jetzt wo aufgeflogen ist, dass sie nur scheiße labern, bleibt die Fresse geschlossen. Dabei waren die Pfarrer und Ordensleute so dermaßen fleißig, dass man bald unter 4 Jahren keine Jungfrauen mehr findet. Gut, wer schon mal ne Jungfrau gevögelt hat, weiß dass das keine Freude ist, aber es gibt ja auch Grenzen. Ich meine, wir leben doch nicht in Belgien oder?
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Sämtliche hier auftrenden Person sind weder frei erfunden noch ist ein Missverständnis gewollt. Auch wurde dieser Text nicht von einem multikulturellen Team mit unterschiedlichen Religionen geschrieben, sondern nur von einem verzweifelten Mathestudenten, der heute auf äußerst effektive Art und Weise seine Klausur versemmelt hat, sodass man fast sagen könnte, ich hätte es beabsichtigt.