ist so eben eingetroffen: Die Tribute von Panem:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogkino/370-die-tribute-von-panem-the-hunger-games
Zu finden unter folgendem Link:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogconcert/302-freiwild-fraport-arena-frankfurt-27122011
diesmal über Games:
http://maggus-desire.de/index.php/navivideos/videotrashtalk/318-folge-4-gamehistorie
zum Film inTime:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogkino/298-in-time
Wie zum Henker kann eine Stadt gegen ein Jahr sein?
Ehrliche Antwort?
Ja!
Gar nicht.
Und was soll dann diese Überschrift?
Nun, dies ist ein Autokennzeichen (AC: VS 2008) welches ich in Aachen (oh, welche Verwunderung) gesehen habe. Dort besuchte ich in eine gute Freundin von mir, die da jetzt studiert. Der eigentliche Grund, warum ich diese Überschrift wählte, ist allerdings der, dass die ganze Gegend in der Tat gegen etwas ist: Straßenbeschilderungen. Es ist erstaunlich, wie wenig Schilder es in der Eifel gibt. Genauer gesagt: ca. 200 über die gesamte Eifel verteilt (Aachen nicht eingerechnet). Das ganze geht sogar so weit, dass Seen, namentlich z.B. der Rursee ausgeschildert sind, die beschauliche Ortschaft in der wir (Nici und ich) wohnten, hingegen nicht. Ist man jetzt nicht zufälligerweise gut im Raten oder hat keine Ahnung von Geographie und Lage von irgendwelchen Pisskäffern, weiß man nun natürlich nicht, dass der Rursee an Rurberg grenzt. Genauso wenig kann man nicht unbedingt wissen, dass Straßenschilder bei Entfernungen in der Eifel gerne mal Luftlinienentfernung angeben. Dies wäre ja nicht weiter schlimm, wenn es nur geradeaus gehen würde. Doch es ist unabdingbar, ab und an mal einen besseren, geteerten Feldweg zu fahren, der zu dem nicht auf Landkarten eingezeichnet ist, weil es sonst keine Straßen gibt. Dann kommen Kurven außerordentlich plötzlich auf einen zu. Gut, denkt man sich, macht man halt, wenn es dunkel ist, das Fernlicht an. Pustekuchen. Da wohnen blöderweise viele Menschen, die auch wirklich alle ein Auto besitzen und mit dem ständig durch die Gegend kurven. Folglich bleibt wegen Gegenverkehr das Fernlicht aus. Ganz toll. Noch schlimmer wird es allerdings, wenn man auf Grund fehlender Beschilderung plötzlich in Belgien steht. Nicht das Belgien an sich schlimm sei. Ganz im Gegenteil. Die können verdammt gut kochen und sind auch uns Deutschen gegenüber, im Gegensatz zu ihren französischen Nachbarn, sehr freundlich. Problematischerweise scheint ganz Belgien nur so viele Schilder zu besitzen wie die gesamte Eifel. Und da man sich in der Eifel schon nicht zurecht findet, klappt es in Belgien ohne Navigationsgerät gleich mal gar nicht. Nun besitze ich halt keines und wir irrten deshalb ein wenig im Dunkeln herum. Tagsüber konnte man sich zumindest an Bäumen oder Bruchbuden am Straßenrand orientieren. Nachts ging das auf Grund miserabler Sicht, Nebel kam meißtens ja auch noch hinzu, eher weniger.
Also war der Urlaub eher für die Füße?
Ganz und gar nicht. Denn sieht man mal von dem Verkehrschaos da drüben ab, ist es eine schöne Gegend. Bisschen tot, weil kaum jemand außerhalb des Autos unterwegs, aber Landschaftlich ganz nett. Auch wenn die Abwechslung sehr zu wünschen übrig lässt: Kühe, Bäume, Wiesen und noch mehr Kühe. Aber z. B. das Dreiländereck mit dem Labyrinth und ein Teil von Aachen ist sehr schön anzusehen. Aachen insgesamt ist allerdings recht hässlich. Dafür ist das Essen dort in der Fress- und Saufmeile der Studenten sehr gut. Dann besuchten wir noch einen netten Flohmarkt, auf dem ein Vater folgerichtig feststellte, dass Tabu Junior ein Spiel sei und ein Verkäufer einzelne Legofiguren, keine besonderen, sondern profane wie Yoda, für schlappe 45 € verticken wollte. Was hingegen  überhaupt nicht geht, ist Salz auf dem Steak. Auf diese perverse Idee kam nämlich der Budenbesitzer des Flohmarktes. Naja, schwamm drüber. Das Wochenende hat mir Spaß gemacht und war eine nette Abwechslung zur Überstundensammelei auf Ziviarbeit.