vom Maggus. Das wird langsam echt zu viel...:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsmaggus/360-ein-echter-blog-ueber-letsplays
und eine frohes neues Jahr:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsearch/304-suchbegriffe-des-monats-dezember-2011
Aus ZeitgrĂŒnden habe ich mich entschlossen, eine alte Geschichte zu veröffentlichen:
http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/navisonstgesch/275-der-weg-nach-bruchzahl
Warum? Lest selbst:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsmaggus/290-lieber-castor
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Es fing alles vor ein paar Wochen an, als uns Herr Maier fragte, ob wir vielleicht mal das tolle, wunderbare und mit noch viel mehr Lobpreisungen ĂŒberhĂ€ufte Weimar gehen wollten. Dort könnte man Kultur noch hautnah erleben. Wir waren natĂŒrlich sofort dabei. VordergrĂŒndig der Kunst, in Wahrheit des freien Tages wegen. Dann aber kam der Flash! Oper vs. Theater. Als alter Schauspiel-Fan und VerĂ€chter allem Klassischen im Bereich Musik war ich fĂŒr das Theater. Da aber bei der Abstimmung kaum
Weiterhin lÀuft man einfach nur nach Rechts und steht vor dem Gasthaus zur Ostfront... Àh dem Gasthaus zum Vaterland.
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Danach ging es zu unserem FĂŒhrer. Sie wurde sofort als Fruchtgummi oder Campino-Erdbeer-Frucht-Bonbon bezeichnet. Nicht etwa weil sie in etwa die gleiche Form besaĂ, sondern wegen ihrem Outfit. Sie laberte mehr pro Minute als ich in einer halben Stunde... Wer mich kennt, weiĂ wie schwer das ist. Thema waren GinkobĂ€ume, die zwar in MĂ€nnlich und Weiblich unterteilt sind, aber nie Sex haben. Arme SĂ€cke! Irgendwann, nach 2 Std., gefĂŒhlten 2 Tagen, war die FĂŒhrung fertig. Nun hatten wir freie Zeit zur Eroberung... Ă€hm Erkundung der freien Welt. Danach ging es heim ins Reich, Zimmer beziehen und Essen. Das richtige Zimmer zu finden ist eigentlich ganz einfach, leider, oder besser gesagt zum GlĂŒck, passte unser SchlĂŒssel nur fĂŒrs Nachbarzimmer. Nicht weiter tragisch, denn zu zweit ein Dreierzimmer ist schon geil. Das Essen war unter aller Kanone. Aber naja, was anderes ist ja bei Jugendherbergen mehr als selten. Kurz zuvor habe ich festgestellt, wozu man Bettlaken und VorhĂ€nge zweckentfremden kann, wenn man seine HandtĂŒcher vergessen hat. Doch zurĂŒck zu wichtigen Dingen. Nach dem Essen war in Schale werfen dran. Dies wurde unterschiedlich aufgefasst. WĂ€hrend wir SchĂŒler zum gröĂten Teil aussahen wie auf unserer eigenen Beerdigung und davon wiederum einige den Anzug mit der gleichen Verachtung trugen wie ich, nahm Sire Maier das Weimarer Opern-Outfit in etwa so ernst wie man bleiben kann, wenn die Skater vorm Goethe-Schiller-Denkmal sich ihr Board in die NĂŒsse rammen.
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Zu unserer aller Verwunderung waren wir Frack-TrĂ€ger absolut overdressed. Die Mehrheit trug doch eher Penner und Sackgesichter Klamotten. Kommen wir nun zu Akt 2 in Unaussprechlich: Der Oper selbst. Es ging in cosi fan tutte, auch als  Cosi die Nutte bekannt. Dazu sage ich jetzt mal nur, dass das Orchester sehr gut war, der Rest eher grenzwertig. Ăber den Rest sagen wie immer Bilder mehr als Worte:
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AnschlieĂend stresste ich einen Koch indem ich um halb 12 auf die Idee kam, eine Pizza zu essen. Kurzerhand saĂen 15, bis auf einige Ausnahmen, stark aufgetakelte Teens vor der Pizzeria und futterten. Theoretisch sollten wir um 1 ins Bett, aber dank Verhandlungsgeschick einiger SchĂŒler feierten wir in der Karaokebar einfach weiter. Dort waren auch ein paar Ostdamen (ugs. fĂŒr Ossischlampen), welche in etwa so gut singen konnten wie ein ĂŒberfahrener Iltis. Um halb drei war dann endgĂŒltig Schluss und die Nachtruhe trat ein. Am nĂ€chsten Tag wurden Knaus und ich mehr oder weniger unsanft von Sire geweckt. Ganze 4 Minuten bevor unser Wecker geklingelt hĂ€tte. So eine Frechheit. Der Tag begann mit Duschen, AufrĂ€umen und einem "klasse" FrĂŒhstĂŒck. Kakao gab es gleich mal gar nicht und das Toast war ungetoastet. Ein Essen fĂŒr Champions. Achja. Zu Trinken gibt es immer noch nur Tee oder Leitungswasser und Eigenes ist verboten. Na super! AnschlieĂend gab es Besichtigungen der Goethe- und Schiller-HĂ€user. Hier sei vor allem die stilvolle Umgestaltung besagter Immobilien zu erwĂ€hnen. Es gab passend zum Umfeld Lampen und Kinderbastelecken mit PrĂ€sentation der Erzeugnisse (die wiederum passten zumindest halbwegs)
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Diese Bilder konnte ich nur unter Einsatz meines Lebens schieĂen. Da ich stĂ€ndig von irgendwelchen dicken, alten, hĂ€sslichen Frauen verfolgt wurde, die laut Knaus wohl sehr viel "SpaĂ" haben... Die Pausen dazwischen waren so groĂzĂŒgig, dass wir jedem Punk in Sachen Umlungern auf öffentlichen PlĂ€tzen Konkurrenz gemacht hĂ€tten. Unterwegs hörte ich ein kleines Kind, ungelogen, seine Mutter fragen, warum sie die NPD gewĂ€hlt hĂ€tte. Meine Vorurteile gegen ostdeutsche, als Kommunisten getarnte, Faschisten, waren bestĂ€tigt. Den Nachmittag verbrachten wir mit Chillen auf der Park-Wiese nachdem wir unseren Auftrag erfĂŒllt hatten. Dieser Auftrag bestand darin, den originalen Schauplatz eines Gedichtes zu finden. Dort jenes Machwerk vorzutragen und einen Beweis (Photo, Video) mitzubringen. Danach war die Heimfahrt angesagt. DarĂŒber schreibe ich jetzt aber nichts, da mir die Hand weh tut.
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