an die Motivation und will sie zurück:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsmaggus/386-liebe-motivation
Neue und alte Suchbegriffe sind soeben eingetroffen.
http://www.maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsearch/281-suchbegriffe-von-september-und-oktober
Aus Zeitgründen habe ich mich entschlossen, eine alte Geschichte zu veröffentlichen:
http://www.maggus-desire.de/index.php/geschichten/navisonstgesch/275-der-weg-nach-bruchzahl
Warum? Lest selbst:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsmaggus/290-lieber-castor
Immer wenn etwas Neues kommt und etwas Etabliertes ist bereits vorhanden, dann rufen die Leute: "Brauche ich nicht!"
So auch jüngst wieder geschehen mit der Einführung von google+. Klar, Social-Networks braucht man nicht wirklich. Aber man braucht ja auch kein Dach über dem Kopf, um zu leben. Das Leben wird dadurch nur angenehmer, besser oder zumindest anders. Je nach Standpunkt.
Der Punkt ist also: Nur weil es Facebook gibt, heißt das noch lange nicht, dass niemand google+ braucht. Konkurenz ist bekanntermaßen gut und belebt das Geschäft.
Bisher war es so, dass es neben Facebook zwar noch andere Networks gab und diese auch zahlreich genutzt werden (siehe zum Beispiel wkw in Deutschland), deren Mitgliederzahl aber immer weiter schwand. Dies lag wie so oft am berühmten Schneeballeffekt. Irgendeiner fing damit an, seinen Account zugunsten Facebook zu löschen. Ein Teil seiner Kumpels meinte nun, dass ihnen dies vollkommen schnuppe ist. Der Rest aber legte sich einen Zweitaccount bei Facebook an. Hier gab es zu Anfangs als einzigstes (mir bekanntes) Network so genannte Apps. Diese kleinen Browserbasierten Programme konnte Spiele oder Umfragen sein oder schlicht eine Beleidigung oder ein Kompliment auf die Pinnwand der Freunde posten. Das war neu, das war cool und auch die AGB-Änderung, dass diese Apps auf alles im Profil, auch die geheimen Informationen, zugreifen kann und diese sogar verwenden darf, störte niemanden. Facebook wuchs und der anfänglich allein dastehende Mensch mit seiner gekündigten Account war plötzlich nicht mehr alleine. Das Aussterben der anderen Networks hatte begonnen. In den USA hat bis jetzt mit myspace sogar ein ganz bekanntes Opfer gegeben. Auch wenn nun die Verzeichnisse und wkw weiterhin ihre Mitglieder haben, kann man dennoch von einer Monopolstellung von Facebook sprechen. Dies bedeutet, dass sie bestimmen, was cool zu sein hat. Andere müssen also, um gleich zu ziehen, ähnliches anbieten. Das kennt ihr sicher auch von den ganzen MMOs die wie WoW sind oder den Shootern, die wie CoD sind.
Ab und an wagt jedoch jemand etwas Neues. Nichts grundlegend Neues, aber dennoch etwas, dass sich in vielen Punkten vom Vorbild unterscheidet. google+ ist so ein Jemand. Es gibt keine wirklichen Freundeslisten, man kann aber dennoch Dinge von anderen "liken", hier halt zu seinen Kreisen hinzufügen. Man kann genau bestimmen, wer was sehen kann, aber dennoch nach Belieben alles Mögliche posten. Auch wenn einige Foren-User meinten, dass die typischen "Bin kacken"-Posts nicht so häufig wären wie bei Facebook oder den bisherigen Konkurenten.
Ist google+ also gut? Ja und Nein. Ja, weil es eine Alternative zu Facebook ist und der enorme Andrang sicherlich zumindest für ein kurzer Stirnrunzeln bei Zuckerberg sorgt. Nein, weil noch nicht abzusehen ist, ob es wirklich besser als Facebook ist. Das wird die Zukunft zeigen.
Was man allerdings schon jetzt erkennt ist, dass man nicht prinzipiell alles Neue ablehnen sollte oder könntet ihr euch eine Welt vorstellen, in der es nur Mercedes Benz geben würde? Denn genau das wäre heute so, wenn die Leute damals gesagt hätten: "Zweite Automarke? Brauche ich nicht!"