Wow, zwei Risen Folgen an einem Tag? Jein. Ich habe nur gestern Abend keine Lust mehr gehabt, diese hier noch zu veröffentlichen. Stattdessen gab es Folge 021 zuerst nur auf Youtube. So aber nicht heute. Viel Spaß also:
sind nun hier zu finden:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsearch/324-suchbegriffe-des-monats-februar-2012
und eine frohes neues Jahr:
http://maggus-desire.de/index.php/naviblog/blogsearch/304-suchbegriffe-des-monats-dezember-2011
Wenn etwas in Deutschland funktioniert, wird es meistens abgeschafft oder durch etwas kompliziertes ersetzt. So ist es auch bei uns an der Uni geschehen. Die ganze Zeit über, musste man Zettel ausfüllen, um sich zu Klausuren an- bzw. abzumelden. Und seine Noten erfuhr man im Zweifelsfall an irgendeinem schwarzen Brett irgendwo in den tausend Gebäuden der TU Darmstadt. Wenn man wissen wollte, wann welche Vorlesung ist und vor allem wo schaute man in das Vorlesungsverzeichnis. Jetzt haben wir aber TUCaN. Dies schreibt sich nicht nur komisch und klingt wie ein Vogel. Nein, der Programmierer muss auch eine riesen Meise gehabt haben. Würden wir als Studenten ein so dermaßen unfertiges und nicht funktionsfähiges Produkt abgeben, würden wir gnadenlos durchfallen. Dazu gesellt sich noch das typische Problem der Uni-Server: Kein Lastenausgleich. Das heißt also, wenn der Worst-Case (Wurst-Fall) eintritt, mehr als 4 Studenten gleichzeitig online, ist der Server überlastet und nichts funktioniert mehr. In weiser Voraussicht ist dieses Semester deswegen eine Nutzung auch noch nicht überall Pflicht, so dass wir den richtigen Ansturm wahrscheinlich erst bei den Prüfungsanmeldungen erleben und nicht wie jetzt erst nur bei der Erstellung des Stundenplans und dem Einschreiben in unsere Vorlesungen und Seminare. Hach, das wird ein Spaß. Doch richtig lustig wird es, wenn man sich darauf verlässt, dass die Anmeldungen ausschließlich über TUCaN laufen und sonst alles andere weg fällt. Dann kann es nämlich passieren, dass die Anmeldefristen schon lange abgelaufen sind und man irgendwelche andere Kurse wählt, auf die man eigentlich keinen Bock hat, aber halt irgendetwas belegt, nur um dieses scheiß Modul abzuschließen. Besserung ist vielleicht in diesem einen Punkt in Aussicht, bei dem Lastenausgleich sehe ich allerdings schwarz, pardon extrem-pigmentiert. Dieses Problem scheint die Studenten anscheinend schon seit Jahren zu plagen und es ist wohl zu teuer einfach einen funktionierend Balancer, ob Soft oder Hardware, kenne mich da nicht so aus, zu kaufen. Stattdessen wird lieber gleich noch der Pädagogikfachbereich geschlossen, um mehr Geld für die wirklich wichtigen Dinge, wie zum Beispiel eine Brücke über den Schlossgraben zu bauen, welche dann an rund 300 Tagen um Jahr geschlossen ist. Oder für viel Geld im Schloss die Statik zu verbessern, damit die schweren Bücher auch ja nichts zum Einsturz bringen, nur um ein paar Jahre später dann ein eigenes Gebäude für die Uni-Bibliothek zu bauen. Warum denn nicht gleich so? Aber da kommt halt dann doch wieder der deutsche Planergeist zum Vorschein. Erst einmal ein Provisorium für viel Geld erschaffen, um dann Jahre planen zu können, wie es besser geht. Das Problem hierbei ist nur meistens, dass schon das Provisorium eine gefühlte Ewigkeit geplant wird. Wir werden ja sehen, ob unsere liebe TU Darmstadt irgendwann noch etwas auf die Reihe bekommt oder ob der Saftladen so bleibt.